Alles Folgende betrifft Peptide. Wir bleiben bei klarer Sprache, beziehen uns auf die Studienlage und trennen gut belegte Aussagen von offenen Fragen.
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Aclidiniumbromid ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Anticholinergika und wird verwendet, um die verengten Atemwege bei Erwachsenen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) zu erweitern. Die Anwendung erfolgt inhalativ mittels eines Pulverinhalators.
Quellen: de.wikipedia.org
== Wirkungsmechanismus == Aclidiniumbromid wirkt als Antagonist insbesondere am Muskarinrezeptor M3, an dem es, verglichen mit den vier anderen Muskarinrezeptoren (M1, M2, M4 und M5), eine längere Bindungsdauer aufweist. M3-Rezeptoren regeln die Kontraktion der glatten Muskulatur der Luftwege. Durch die M3-Rezeptorblockade mit Aclidiniumbromid entsteht eine lang andauernde Hemmung der acetylcholinvermittelten Bronchienverengung. Nur ein sehr geringer Teil, nämlich unter 5 % der inhalierten Dosis, gelangt unverändert in den systemischen Blutkreislauf. Diese niedrige Bioverfügbarkeit hat ihre Ursache in einer raschen und umfänglichen systemischen und präsystemischen Hydrolyse des Wirkstoffs.
Quellen: de.wikipedia.org
== Anwendungsgebiet == Aclidiniumbromid ist als Pulver zur Inhalation seit Juli 2012 in der EU unter den Namen Bretaris Genuair und Eklira Genuair (Almirall, S.A.) zugelassen zur symptomatischen, bronchodilatatorischen Dauertherapie bei Erwachsenen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD).
Quellen: de.wikipedia.org
== Frühe Nutzenbewertung == In Deutschland müssen seit 2011 neu zugelassene Medikamente mit neuen Wirkstoffen gemäß § 35a SGB V einer „frühen Nutzenbewertung“ durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) unterzogen werden, wenn der pharmazeutische Hersteller einen höheren Verkaufspreis als nur den Festbetrag erzielen möchte. Nur wenn ein Zusatznutzen besteht, kann der Arzneimittelhersteller mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen einen Preis aushandeln. Die Dossierbewertungen, auf deren Basis der G-BA seine Beschlüsse fasst, erstellt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Der erste G-BA-Beschluss vom 21. März 2013 wurde durch ein weiteres Nutzenbewertungsverfahren aufgehoben. 2016 wurde Aclidimiumbromid für Erwachsene mit COPD ab einem mittleren Schweregrad mit dem langwirksamen Beta-2-Sympathomimetikum Formoterol verglichen; für Betroffene mit darüberhinausgehenden Schweregraden legte der Hersteller keine Studiendaten vor. Gemäß G-BA-Beschluss ist für Patienten mit Schweregrad II, für Patienten mit Schweregrad IV und unter zwei Exazerbationen pro Jahr sowie bei darüberhinausgehenden Schweregraden mit mindestens zwei Exazerbationen pro Jahr ein Zusatznutzen nicht belegt. Für Betroffene mit Schweregrad III und unter zwei Exazerbationen pro Jahr gibt es dagegen einen Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen. In einem weiteren Bewertungsverfahren wurde die Aclidiniumbromid in Kombination mit Formoterol verglichen mit Formoterol alleine bzw.
Quellen: de.wikipedia.org
Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
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